Schulprogramm der Peter-Behrens-Schule

Der nachfolgende Text ist nur ein kurzer Auszug aus dem o.g. Schulprogramm. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem PDF-Dokument "Schulprogramm der PBS 2004".

"Berufliche Vielfalt ist unsere Stärke"

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Das Schulprogramm der Peter-Behrens-Schule ist aus der gemeinsamen Arbeit des Kollegiums und aus der Arbeit der Schüler- und Elternvertretung in vielen Sitzungen und in unterschiedlichen Arbeitskreisen entstanden. Es wurde von der Gesamtkonferenz am 27.05.2004 und von der Schulkonferenz am 06.07.2004 verabschiedet.

Die Vielfältigkeit der Peter-Behrens-Schule lässt sich an den verschiedensten Ausbildungsberufen der Teilzeitberufsschule ablesen. Diese Vielfalt wird ergänzt durch die Schulformen Berufsfachschule, Fachoberschule, Berufsgrundbildungsjahr (Holztechnik), Berufsvorbereitungsjahr, Einführung in die Berufs- und Arbeitswelt und die Klassen für Jugendliche ohne Ausbildungsplatz.

Diese Vielschichtigkeit macht es notwendig, dass das Kollegium der Peter-Behrens-Schule in Kooperation mit außerschulischen Partnern - über ihren Bildungsauftrag als Lehrerinnen und Lehrer einer Berufsschule hinaus - im Besonderen die Integration von Schülerinnen und Schülern unterschiedlichster Herkunft mit dem Ziel betreibt, ihnen soziale, methodische und fachliche Kompetenzen zu vermitteln. Damit wird gewährleistet, dass die Schülerinnen und Schüler in einer innovativen Berufswelt mit ihren stetigen Veränderungsprozessen handeln und bestehen können.

Die Möglichkeiten und Chancen innerhalb der oben genannten Schulformen sind für Schülerinnen und Schüler bei entsprechender Motivation und Leistungsbereitschaft sehr groß. Dies ermöglicht es den einzelnen Schülerinnen und Schülern, einerseits qualifizierte Abschlüsse im beruflichen Bereich zu erlangen, andererseits besteht die Möglichkeit allgemein bildende Standards wie zum Beispiel Hauptschulabschluss, mittleren Bildungsabschluss und Abschluss der Fachoberschule zu erreichen oder sogar beides zu kombinieren.

Hier fungiert die Peter-Behrens-Schule wie alle Berufsschulen als „Bildungsadapter“©1.
Es können allgemein bildende, wirtschaftlich orientierte Qualifikationen wie zum Beispiel die Ausbildung zum Gesellen/Gehilfen oder Assistenten (CTA) erlangt und berufsvorbereitende Maßnahmen (BVJ, EIBE) durchgeführt werden. An der Schnittstelle zwischen Schule und Wirtschaft, zwischen Bildungs- und Erwerbssystemen, kommt der beruflichen Schule eine sehr vielfältige Aufgabe zu. Als Adapter gleicht sie unterschiedliche Bildungsvoraussetzungen aus, bereitet die Schüler auf die Realität der Arbeitswelt vor, leitet Begabungen und Neigungen weiter und stellt das Gleichgewicht zwischen sozialen und wirtschaftlichen Anforderungen unserer Gesellschaft her.

Die Funktion der Berufsschule ist aber nicht mechanisch auf ein „input-output“-Schema beschränkt, sondern sie erfüllt eine Vielzahl von sozialen und kulturellen Anforderungen.

Das Schulprogramm zeigt einen Querschnitt dieser Vielfalt an Aufgaben und Arbeitsbereichen und formuliert Ziele, die sich an Indikatoren messen lassen.

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1 © steuergruppe pbs Mai 2004